Spandauer Blasorchester 1960 e. V. Berlin

Spandauer Blasorchester 1960 e. V. Berlin

Das Spandauer Blasorchester 1960 e. V. Berlin ist ein sinfonisches Amateurblasorchester in Berlin. Zuhörer und Mitglieder finden nicht nur aus Spandau, sondern auch aus Berlin und den Städten des Havellandes wie Falkensee, Hennigsdorf und Dallgow-Döberitz zu uns.

Als modernes Blasorchester kann es auf Literatur zurückgreifen, die von der Filmmusik (Das Dschungelbuch, Ennio Morricone) über Big Band Titel (Jumping At The Woodside, Opus One), Musical- und Operettenbearbeitungen (Frau Luna, Orpheus in der Unterwelt, Cats, Starlight Express) bis hin zu Werken von Beethoven und Holst reicht. Sicherlich gehören auch Märsche (Florentiner Marsch, Türkischer Marsch) zu unserem Repertoire. Selbst der erfahrene Musiker würde sich wundern, wieviel anspruchsvolle, unterhaltsame und ernste Musik es ausschließlich für Blasorchester gibt.

Das Spandauer Blasorchester 1960 e.V. am 10.05.2014 beim Benefizkonzert im Sendesaal des RBB
Auf YouTube: Das Spandauer Blasorchester 1960 e.V.
am 10.05.2014 beim Benefizkonzert im Sendesaal des RBB.

Die musikalische Leitung des SBO60 liegt in den Händen von Martín Rincón Botero. Von der Qualität dieser Arbeit kann man sich über das Jahr verteilt auf vielen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb Berlins überzeugen.

Wir proben freitags ab 18.45 Uhr in Spandau in der Aula der
Schule an der Haveldüne, Jaczostraße 53/65, 13595 Berlin.

Vor wichtigen Konzerten wird bei Bedarf mittwochs eine Zusatzprobe durchgeführt. Wir freuen uns immer über neue Musikerinnen und Musiker.

News

Blechbläser, Holzbläser und Schlagzeuger sind jederzeit willkommen.

Musikerwitz

Der Oberbürgermeister hatte Konzertkarten für Schuberts "Unvollendete Symphonie" geschenkt bekommen. Er war verhindert und gab die Karten an die Sachbearbeiterin für Organisationsfragen weiter. Am nächsten Tag fragte der Oberbürgermeister die Mitarbeiterin, wie ihr das Konzert gefallen habe. Statt zu antworten, überreichte ihm die Organisationsexpertin ein Memorandum, in dem es hieß:
- Für einen beträchtlichen Zeitraum hatten die zwei Oboe-Spieler nichts zu tun. Ihr Part sollte deshalb reduziert werden. Dadurch würden auf jeden Fall gewisse Arbeitszusammenballungen eliminiert.
- Alle zwölf Geiger spielten die gleichen Noten. Das ist unnötige Doppelarbeit. Die Mitgliederzahl dieser Gruppe sollte drastisch gekürzt werden. Falls wirklich ein großes Klangvolumen erforderlich ist, lässt sich dieses durch den Einsatz elektronischer Verstärker erzielen.
- Erhebliche Arbeitskraft kostete auch das Spielen von Zweiunddreißigstel-Noten. Das ist eine unnötige Verfeinerung. Es wird deshalb empfohlen, alle Noten auf- bzw. abzurunden. Würde man diesem Vorschlag folgen, wäre es möglich, auch Volontäre und weniger qualifizierte Hilfskräfte einzusetzen.
- Unnütz ist schließlich, dass die Hörner genau jene Passagen wiederholen, die bereits von den Saiteninstrumenten gespielt wurden. Würden alle in diesem Sinne überflüssigen Passagen gestrichen, könnte das Konzert von 25 Minuten auf etwa vier Minuten verkürzt werden. Hätte Schubert sich an diese Erkenntnis gehalten, wäre er wahrscheinlich in der Lage gewesen, seine Symphonie zu vollenden.

© Spandauer Blasorchester 1960 e.V. Berlin
11.10.2019 22:53